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Laserdrucker Test 2017 – Die besten Geräte für Home & Office

Sobald es darum geht, wirtschaftlich, schnell und sauber Texte, Tabellen und Grafiken aus dem Computer auf Papier zu bringen, stellt ein Laserdrucker das beste Gerät dar. Doch wo liegen genau die Vorteile der Laserdrucker? Und was bedeutet das eigentlich, „mit Laser drucken“?

Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir in diesem Laserdrucker Test auf den Grund gehen. Um Dir die Kaufentscheidung eines Druckers zu erleichtern bieten wir Dir in unserem Portal einen detaillierten Überblick über die besten Geräte am Markt.


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Brother MFC-9142CDN Kompaktes 4-in-1 Farblaser Multifunktionsgerät (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 2.400x600 dpi, USB 2.0 Hi-Speed, LAN, Duplex) dunkelgrau - Multifunktion Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker (2400 x 600 dpi, WLAN, USB 2.0) schwarz - Bestseller Nr. 1 Brother HL-3142CW High-Speed Farblaserdrucker mit WLAN weiß/grau - Empfehlung HP Color LaserJet Pro M277dw Farblaserdrucker Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WLAN, LAN, Duplex, HP ePrint, Airprint USB, 600 x 600 dpi) weiß - Bestseller Nr. 1
ModellBrother MFC-9142CDN (Farblaser Multifunktionsgerät)Brother HL-L2340DW (Monochrome Laserdrucker)Brother HL-3142CW High-Speed (Farblaserdrucker)HP LaserJet Pro M277dw (Farblaserdrucker Multifunktion)
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Laserdrucker TestLaserdrucker Test: Was ist ein Laserdrucker und worin liegen die Besonderheiten eines solchen Gerätes?

 

Das grundlegende Prinzip des Laserdruckers ist wesentlich länger bekannt, als man meint. Bereits 1937 wurde mit dem Patent zur Elektrophotographie der Grundstein für die heute allgegenwärtige Technik gelegt. In den 1950er Jahren kamen die ersten Trockenkopierer, so nannte man die Geräte damals, auf den Markt und verbreiteten sich rasch. 1970 gelang es dem Ingenieur Gary Starkweather, durch modulierte Laserstrahlen ein Druckbild aus dem ersten Laserdrucker der Welt anzufertigen. Dieser Drucker schaffte bereits eine Auflösung von 500 dpi.

Für den Massenmarkt waren diese frühen Geräte jedoch nicht geeignet, denn die Anschaffungskosten lagen zwischen 100.000 und 350.000 Dollar. Erst im Jahre 1984 brachte HP mit dem LaserJet einen bezahlbaren (rund 3500 Dollar), massentauglichen Laserdrucker auf den Markt. Aktuell sind Laserdrucker vor allem aus dem modernen Geschäftsbetrieb nicht mehr wegzudenken. Ein hoher Leistungsumfang von rund 500 gedruckten Seiten pro Minute bei gleichzeitig geringsten Wartungs- und Unterhaltskosten macht einen (oder mehrere) Laserdrucker zum gerne gesehen Begleiter in Büros und im Homeoffice.

Besondere Qualität eines Laserdruckers

Einer der größten Vorteile eines Laserdruckers liegt in der besonders hohen Qualität der Ausdrucke. Texte und Grafiken werden mit unübertrefflicher Kantenschärfe wiedergegeben. Die Ausdrucke sind unempfindlich gegen Sonneneinstrahlung und halten selbst dem Kontakt mit Wasser stand. Weiterhin sind die Unterhaltskosten im Vergleich zu Tintenstrahlgeräten wesentlich geringer. Während sich die Hersteller die Druckertinte nahezu mit Gold aufwiegen lassen, steht der Lasertoner im Vergleich relativ günstig dar.

Wir hoffen, Ihnen mit unserem Laserdrucker Test die Entscheidung für oder wider ein solches Gerät zu erleichtern, wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihr Feedback!

Was für verschiedene Arten von Laserdruckern gibt es alles und worin unterscheiden sich diese?

 

drucker test laserdrucker test

 

 Laserdrucker Test Tabelle


 

 Monolaserdrucker 

Der klassische Laserdrucker in unserem Laserdrucker Test kann nur eine einzige Sache, die dafür aber richtig gut: monofarbige Ausdrucke erstellen. Der Monolaserdrucker ist unter allen Geräten im Test der günstigste. Günstige Laserdrucker im Einsteigersegment bekommt man stellenweise schon unter 100 Euro. Die Funktionsweise des S/W Laserdruckers ist dabei ähnlich wie die eines Fotokopierers.

Ein Laserstrahl zeichnet optisch das gewünschte Druckbild auf die Bildtrommel. Diese überträgt im Anschluss ein feines, schwarzes Pulver auf das Druckerpapier. Eine Fixiereinheit schmilzt unter Einwirkung von Druck und Hitze das lose Pulver in das Druckerpapier ein. Das Ergebnis ist dabei überragend. Der verwendete, im Durchmesser sehr kleine Laserstrahl hat hierfür eine sehr hohe Positioniergenauigkeit.


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Eine Druckauflösung von 300 dpi erreichen die Geräte in unserem Laserdrucker Test mühelos. Im Alltagsbetrieb werden S/W Laserdrucker immer dort eingesetzt, wo hauptsächlich Schriftstücke in hohen Stückzahlen gedruckt werden müssen. Hier überzeugt ein S/W Laserdrucker durch höchste Druckgeschwindigkeit, einen leisen Betrieb und einen sehr günstigen Unterhalt. Der benötigte Toner (das ist die Kassette, die das Pulver für den Druck beinhaltet), reicht für weit mehr als 1000 Seiten, und das bei Anschaffungskosten von unter 50 Euro pro Tonereinheit.

Eine intensive Farbschwärze, extrem scharfe Kanten und Konturen sowie die Druckausgabe von sehr feinen Linien sind für einen S/W Laserdrucker kein Problem.

 

 Farblaserdrucker 

Wenn Sie häufig Grafiken, Präsentationen und Diagramme drucken müssen, ist der Farblaserdrucker das geeignete Gerät für Sie. Vom Grundprinzip her arbeiten die Farblaserdrucker genauso wie ihre Pendants aus dem Schwarz/Weiß Sektor. Der Unterschied besteht natürlich im Farbauftrag. Während bei S/W Ausdrucken ein einziger Toner verwendet wird, sind es bei Farblasergeräten vier Stück. Ein Toner übernimmt schwarze Ausdrucke, Cyan, Magenta und Gelb sind die Farben der anderen drei benötigten Toner.

Für den Druck wird seitens des Farblaserdruckers jedes Bild gerastert. Dies bedeutet, dass ein zu druckender Farbpunkt aus mehreren, eng nebeneinander liegenden Farbpünktchen besteht. Hierdurch resultiert auch eine der größten Schwächen eines Farblaserdruckers. Für detailreiche Fotodrucke eignen sich die Geräte nicht. Hier sind Tintenstrahldrucker eindeutig im Vorteil, wenn es um Fotos mit Kontrast und Farbbrillianz geht. Trotzdem haben vor allem im professionellen Bereich Farblaserdrucker ihre Tintenkollegen verdrängt. Mittlerweile gibt es sogar kleine Farbdrucker für Smartphones.   Mini Drucker für Handys


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Farblaserdrucker die effektivere Lösung für den Büroalltag

Trotz des hohen Anschaffungspreises von mindestens 200 Euro und sündhaft teuren Ersatz-Tonern (hier kann ein Satz Toner locker 200 – 600 Euro kosten), sind Farblaserdrucker in Büros die effektivere Lösung. Aus unserem Laserdrucker Test geht hervor das die Kosten auf lange Sicht geringer sind. Während eine Tintenpatrone ungefähr 250 Bilder im Format 10 x 15 schafft, sind es beim Farblaserdrucker bis zu 2000 Bilder. Schreiben Sie vorrangig Briefe, sind bis zu 8000 Stück mit einem Toner, auch bei einem günstigen Laserdrucker, drin. Ein solches Arbeitstier für das Büro beispielsweise ist der Pantum M6500W Pro mit Innovativer NoJam-Turbo-Technologie.

Perfekt geeignet sind Farblaserdrucker auch immer dann, wenn eher unregelmäßig gedruckt wird. Denn durch ihren technischen Aufbau können Laserdrucker nicht eintrocknen. Bei Tintenstrahlgeräten hingegen stellt sich dieser Effekt bereits nach wenigen Wochen ohne Nutzung ein. Im Rahmen unseres Laserdrucker Test haben wir einen Tintenstrahldrucker 2 Monate unbenutzt gelassen. Das Ergebnis: Die Farben waren vertrocknet.

Nach 5-6 Wochen verstopfen die feinen Kanäle im Druckkopf, was sich negativ auf das Druckbild auswirkt. Anders beim Farblaserdrucker. Diesen können Sie problemlos monatelang im Ruhezustand belassen – er wird den ersten Druck nach der Pause in gewohnt hoher Qualität zu Papier bringen. Somit können Sie einen Laserdrucker kaufen, ohne Gefahr zu laufen, dass Ihnen innerhalb weniger Wochen das Gerät im wahrsten Sinne des Wortes vertrocknet.

 

Multifunktions-Laserdrucker

Sofern Sie im Büro oder Home-Office arbeiten, werden Sie das Problem der ausufernden Technik kennen. Zum Drucken ein Drucker, zum Kopieren ein Fotokopierer und in der Ecke steht auch noch ein Fax für die selten, aber dann dringend benötigte Fax-Funktion. Sofern Sie nicht rein digital arbeiten, kommt auch noch ein Scanner hinzu. Vier Geräte, die gemeinsam mehr Platz auf Ihrem Schreibtisch vereinnahmen als es Ihnen recht sein kann.

Abhilfe schaffen hier die Multitalente in unserem Laserdrucker Test. Multifunktions-Laserdrucker können kopieren, scannen, faxen – und ja, auch noch drucken. Während diese Geräte früher durch enorm hohe Einstandspreise abgeschreckt haben, sind sie heutzutage selbst für Privatanwender bezahlbar. Ab 600 Euro lassen sich rentable Geräte, wie Beispielsweise der HP Officejet Pro 8600 Plusdie vor allem durch ihre geringen Folgekosten überzeugen, anschaffen. Unterschieden wird immer nach der Fähigkeit, in Farbe oder rein monochrom zu drucken. S/W Multifunktionsgeräte sind dabei naturgemäß günstiger in der Anschaffung als Farblaser-Geräte.


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Brother MFC-9142CDN Kompaktes 4-in-1 Farblaser Multifunktionsgerät (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 2.400x600 dpi, USB 2.0 Hi-Speed, LAN, Duplex) dunkelgrau - Multifunktion HP LaserJet Pro M130nw Laserdrucker Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, WLAN, LAN, Apple Airprint, HP ePrint, JetIntelligence, USB, 600 x 600 dpi) weiß - Multifunktion HP MFP M476dn Color LaserJet Pro Farblaserdrucker (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 600x600 dpi, USB 2.0, Duplex) (ML) grau/schwarz - Multifunktion HP Color LaserJet Pro M277dw Farblaserdrucker Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WLAN, LAN, Duplex, HP ePrint, Airprint USB, 600 x 600 dpi) weiß - Bestseller Nr. 1
ModellBrother MFC-9142CDN (Farblaser Multifunktionsgerät)HP LaserJet Pro M130nw Laserdrucker Multifunktionsgerät, JetIntelligenceHP MFP M476dn Color LaserJet Pro FarblaserdruckerHP LaserJet Pro M277dw (Farblaserdrucker Multifunktion)
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Multifunktionsdrucker perfekt für den Alltagsbetrieb

Wer auf farbige Ausdrucke und Kopien verzichten kann, dem kann ein Multifunktionsgerät S/W ausdrücklich empfohlen werden. Im Alltagsbetrieb lassen die günstigen Laserdrucker mit Multifunktionen keine Wünsche offen. Scannen und Kopieren funktioniert genauso wie bei Stand-Alone Geräten. Die Faxfunktion setzt natürlich einen bestehenden Telefonanschluss voraus, alternativ lassen sich Faxe aber auch softwarebasiert über das Internet versenden.

Wer also Platz auf seinem Schreibtisch schaffen will und einen Laserdrucker kaufen möchte, der kommt kaum um einen Multifunktions-Drucker herum. Allerdings muss beachtet werden, dass die eierlegenden Wollmilchsäue relativ viel Strom verbrauchen. Klar, denn wenn hier ein Gerät eingeschaltet wird, müssen vier Geräte mit Energie versorgt werden – ob sie nun alle benötigt werden oder nicht, bleibt dahin gestellt. Vor dem Kauf ist unbedingt auf die Druckkosten pro Seite zu achten. Je nach Hersteller liegen diese zwischen 1,5 und 3 Cent. Wer einen Laserdrucker kaufen und viel drucken möchte, kann hier extrem viel sparen! Möchte man eher weniger drucken und sucht ein Gerät für zuhause um ab und zu mal etwas auszudrucken ist mit dem HP Envy 4525 Multifunktionsgerät aus unserem Laserdrucker Test bestens bedient.

 

Zusammenfassung der einzelnen Technologien

Monolaserdrucker: Klassischer Laserdrucker für Büros. Müssen hohe Stückzahlen gedruckt werden, eignet sich ein Monolaserdrucker ideal dafür. Hier überzeugt der Monodrucker durch höchste Druckgeschwindigkeit, durch geräuscharmes Arbeiten & dem unschlagbar günstigen Preis.

Farblaser: Perfekt für Grafiken, Diagramme & Präsentationen. Hoher Anschaffungspreis, aber für Büros die effektiveren Geräte da die Druckkosten pro gedruckter Seite wesentlich geringer sind. Ein Toner-Paket schafft bis zu 2000 Bilder in der Größe 10 x 15.

Multifunktionsdrucker: Multifunktions-Laserdrucker können kopieren, scannen, faxen & drucken. Mittlerweile bezahlbar, bieten diese Geräte einen enormen Vorteil: Sie vereinen mehrere Geräte in einem & sind somit platzsparend & günstiger als wenn man oben genannte Geräte einzeln kauft.  

 


Laserdrucker Test: Funktionsprinzip eines Laserdruckers

Im Rahmen unseres Laserdrucker Tests haben wir oben ja schon einmal kurz die Funktionsweise der Geräte beschrieben. Für die Technikbegeisterten unter unseren Lesern werden wir das Funktionsprinzip in diesem Abschnitt des Laserdrucker Test noch ein wenig vertiefen. Wem das alles zu technisch wird, dem empfehlen wir, diesen Abschnitt einfach zu überspringen. Weitere Fragen finden sie auch ganz einfach auf unserer FAQ-Seite. Wenn Sie jedoch überlegen, einen Laserdrucker kaufen zu wollen, kann ein wenig Hintergrundwissen zumindest nicht schaden. Jeder Laserdrucker, ganz gleich ob S/W oder Farbe, verfügt in seinem Inneren über eine Walze, die sogenannte Belichtungstrommel. Diese Trommel ist mit einer Beschichtung versehen, die sich photoelektrisch aktivieren lässt.

Hierzu wird ein dünner Metalldraht in der Nähe der Trommel mit hoher elektrischer Spannung beschickt. Es entsteht eine Lade-Corona (also ein elektrisch negativ geladenes Spannungsfeld) um die Trommel herum. Negativ geladene Teilchen setzen sich auf der Beschichtung der Trommel fest und laden diese somit negativ auf. Dieser Effekt hält an, so lange die Trommel sich in absoluter Dunkelheit befindet. Nun kommt das Bauteil zum Einsatz, das dem Drucker seinen Namen gibt. Ein feiner Laserstrahl belichtet die Bereiche auf der Trommel, die auf dem Ausdruck später schwarz erscheinen sollen (bei Farblasern findet eine vierfache Belichtung statt). Trifft der Laserstrahl auf die negativ geladene Trommel, verlieren die angestrahlten, negativ geladenen Teilchen ihre Ladung und somit ihre Haftung an der Trommel. Hierdurch entsteht eine elektrische Kopie des späteren Druckbildes auf der Belichtungstrommel. Während der Belichtung der Trommel wird der Toner ebenfalls negativ geladen.

 

laserdrucker funktionsprinzip

Funktionsprinzip eines Laserdruckers

Der Laser & die Tonerfixierung erklärt

Der Toner ist eine Art Kassette, die ein feines, schwarzes bzw. farbiges Pulver enthält. Dieses nun negativ geladene Pulver wird auf die Belichtungstrommel aufgebracht. Dort haftet es nur an den Stellen, die vorher vom Laserstrahl entladen wurden. Ganz einfach gesagt: Die Belichtungstrommel wird mit Farbpigmenten beschichtet.

Es liegt nun eine Walze vor, auf dessen Umfang sich ein elektrisch geladenes und mit Farbpulver beschichtetes Abbild des eigentlichen Druckbildes befindet. Im nächsten Schritt wird die Walze an das Druckerpapier herangeführt. Durch die optimale Relation zwischen Blatt-Vorschub und Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel wird das Druckbild auf das Papier gebracht.

Damit das Pulver besser haftet, kommt ein weiterer Corona-Draht zum Einsatz. Dieser wird ebenfalls mit hoher Spannung beschickt, lädt allerdings das Papier positiv auf. So wird ein Hafteffekt des Pulvers auf dem Papier erzielt. In diesem Zustand wäre der Ausdruck allerdings weder haltbar noch lesbar – würde man das Papier jetzt aus dem Laserdrucker holen, würde sich das Pulver einfach wie Staub auflösen. Daher folgt nach dem Beschichten noch ein Fixieren. Hierzu wird das beschichtete Papier zwischen zwei erhitzten Fixierrollen hindurchgeführt. Diese Rollen erhitzen den Ausdruck und üben gleichzeitig hohen Druck auf das Papier aus.

So wird das Pulver aus dem Toner fest in das Papier eingeschmolzen. Zum Schluss wird noch eine hauchdünne Schutzschicht über den Ausdruck gelegt. Dieser wird somit unanfällig für Abrieb oder Sonneneinstrahlung. Nach erfolgtem Druck läuft die Belichtungstrommel noch an einer Reinigungsrolle vorbei. Hier wird überschüssiges Pulver abgestreift und die Trommel somit für den nächsten Druck gereinigt und vorbereitet. Mit dem technischen Hintergrundwissen werden auch zwei der häufig benannten Nachteile der Laserdrucker verständlich.

Häufig liest man von einem erhöhten, gesundheitsschädlichen Ausstoß von Ozon. Dieser Stoff entsteht in dem dünnen Spalt zwischen Papier und Corona-Draht. In diesem technisch bedingten Spalt wird Sauerstoff aus der Luft teilweise ionisiert und dadurch in Ozon umgewandelt. Moderne und auch günstige Laserdrucker verzichten daher auf den Draht und verwenden anstelle dessen eine Ladewalze, die direkten Kontakt mit dem Papier hat. So wird der Ausstoß von Ozon wesentlich verringert.

Den zweiten Nachteil kennen all diejenigen Leser unseres Laserdrucker Test, die einmal versucht haben, beschichtetes Fotopapier oder Overheadfolien mit einem Laserdrucker zu bedrucken. Sofern diese Spezialpapiere nicht eindeutig für Laserdrucker geeignet gekennzeichnet sind, haben sie die unschöne Eigenschaft, auf den heißen Fixierrollen zu schmelzen. So gelangt das Spezialpapier zwar immer in den Drucker hinein – aber in den seltensten Fällen wieder hinaus. Das Resultat sind immens hohe Reparaturkosten.

Laserdrucker Test: Die einzelnen Komponenten eines Laserdruckers

Kein Laserdrucker Test ist vollständig, bevor nicht die einzelnen Bauteile der Geräte untersucht worden sind. Wie wir bereits wissen, ist ein Laserdrucker ein technisch höchst aufwendiges Gerät – und demzufolge mit vielen, einzelnen Baugruppen bestückt. Die vier wichtigsten dieser Baugruppen stellen wir Ihnen in diesem Abschnitt des Laserdrucker Test vor.

 

Laserdrucker  Arbeitsspeicher

 

Damit der Laserdrucker Texte, Grafiken und Diagramme zu Papier bringen kann, benötigt er neben einem leistungsfähigen Prozessor vor allem Arbeitsspeicher. Dieser Speicher, auch RAM (Random Access Memory) genannt, wird benötigt, um die zu druckenden Seiten aufbauen zu können. Laserdrucker haben die Eigenschaft, immer nur komplette Seiten ausgeben zu können (anders als ein Tintenstrahler, der Zeile für Zeile ausgibt). Daher muss mindestens so viel Arbeitsspeicher vorhanden sein, dass die Daten einer Seite zwischengespeichert werden können. Bei einer reinen Textseite und einer Druckauflösung von 600 dpi wären das rund 1 MB RAM, was in der heutigen Zeit wahrlich nicht viel ist. Anders sieht es bei mehrseitigen, farbigen Dokumenten aus.

 

Laserdrucker Arbeitsspeicher

 

Hier stoßen zu kleine Arbeitsspeicher schnell an ihre Kapazitätsgrenze, was der Drucker dann mit einer Fehlermeldung quittiert. Ein großzügig bemessener Speicher ist jedoch nicht nur bei Farbdrucken sinnvoll. Je größer der Arbeitsspeicher ist, desto mehr Textdokumente können in ihm zwischengespeichert werden. Dies beschleunigt den Druck enorm – denn mehrseitige Dokumente können so „in einem Rutsch“ verarbeitet werden und müssen nicht Stück für Stück vom Rechner zum Drucker geleitet werden.

Aktuelle günstige Laserdrucker verfügen über mindestens 16 MB RAM, sind also für die meisten Zwecke hinreichend ausgerüstet. Wollen Sie jedoch häufiger Grafiken oder Powerpoint-Präsentationen zu Papier bringen, sollten Sie auf eine Ausrüstung des Druckers mit mindestens 64 MB RAM oder mehr achten. Farblaserdrucker, die in ein Netzwerk eingebunden werden sollen, haben einen noch höheren Speicherbedarf. Hier sind mindestens 512 MB RAM nötig, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

Unser Tipp im Laserdrucker Test: Viele Geräte lassen ihren Arbeitsspeicher noch im Nachhinein aufrüsten. Achten Sie bereits beim Laserdrucker kaufen auf diese Option, so sind Sie für alle Eventualitäten gerüstet.

Die DruckauflösungLaserdrucker Test

 

Laserdrucker Test 2017Die Druckauflösung gibt das Druckbild eines Laserdruckers wieder und ist somit zu den allerwichtigsten Eigenschaften in einem Laserdrucker Test zu zählen. Die Begriffe, die im Umfeld der Druckauflösung fallen, haben wir alle schon einmal gehört: dpi und ppi Doch was bedeuten diese Abkürzungen eigentlich und wie wirken sie sich auf die Bewertung in unserem Laserdrucker Test aus?

Dpi ist eine aus dem Englischen stammende Abkürzung und heißt ausgeschrieben „Dots per inch“.Übersetzt heißt es dann „Punkte pro Zoll“ und meint eine aus dem Druckwesen stammende Maßeinheit. Sie gibt an, wie viele Punkte ein Drucker auf einer Länge von einem Zoll (2,54 Zentimetern) drucken kann. Je mehr Punkte möglich sind, desto höher die Druckauflösung und folglich auch die Qualität des Ausdrucks. Eher für die Bildschirmwiedergabe relevant ist die Abkürzung Ppi, was ausgeschrieben „Pixel per inch“ meint. Hier handelt es sich um die Pixeldichte, die aussagt, wie viele Pixel ein Bildschirm auf einer Länge von einem Zoll anzeigen kann.

Wir merken uns also: Punkte im Druck, Pixel auf dem Bildschirm. Im Druckbereich wird häufig eine Auflösung von 300 dpi verwendet. Diese Auflösung stellt den besten Kompromiss zwischen Datenvolumen und Druckqualität dar. Fotos, die in dieser Auflösung erstellt und gedruckt werden, überzeugen durch ihre Gleichmäßigkeit. Das menschliche Auge kann hier keine einzelnen Farbpunkte mehr ausmachen. Bilder mit niedrigerer Auflösung sind hingegen für einen Druck eher ungeeignet. Hier fällt die gröbere Rasterung negativ auf. Wenn reine Texte gedruckt werden, empfiehlt sich eine Auflösung von 600 x 600 dpi. Dies entspricht den meisten Voreinstellungen in modernen, günstigen Laserdruckern und garantiert ein scharfes, kontrastreiches Druckbild.


  drucker kaufenPapierformate

 

In Deutschland ist so gut wie alles einer Normung unterworfen. So auch die Papierformate, die wir im Alltag für Schriftstücke, Briefe und Co. verwenden und benötigen, wenn wir uns einen Laserdrucker kaufen. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat diese Formate bereits 1922 in der Norm DIN 476 festgelegt. Allen Formaten gleich ist das Verhältnis zwischen Breite und Höhe, was immer 1:2 beträgt. Am häufigsten verwendet wird im Alltag und Berufsleben das Format DIN A4, was eine Seite Papier mit den Maßen 210 x 297 mm bedeutet. Dieses Format wird von allen auf dem Markt verkauften Laserdruckern verarbeitet.

Laserdrucker TestFür die Formate gibt es eine einfache Fausregel: Je kleiner die angegebene Zahl, desto größer das Papier. Eine Seite DIN A3 ist mit 297 x 420 mm größer als eine Seite DIN A4, eine Seite DIN A2 mit 420 x 594 mm wiederum größer als DIN A3. Umgekehrt gilt das ebenso, je größer die Zahl, desto kleiner das Format. Der Großbuchstabe, in unserem Beispiel das „A“, gibt dabei die verwendete Formatreihe an.

Hier existieren je nach Einsatzgebiet die unterschiedlichsten Normungen. Relevant für den Druck auf einem Laserdrucker (und damit für unseren Laserdrucker Test) sind die Reihen A (Briefpapier, Formulare, Zeichnungen etc.) sowie C (Briefumschläge). Hier sollten Sie dringslichst vor dem Kauf eines neuen Laserdruckers überlegen, welche Formate für Sie in Betracht kommen. Während DIN A4 von jedem Drucker bedruckt werden kann, sieht es bei den großformatigen Exemplaren anders aus.

Gerade bei technischen Zeichnungen im Format DIN A0 muss auf spezielle Geräte zurückgegriffen werden (die dementsprechend teuer sind und viel Platz wegnehmen). Für das Bedrucken von C-Formaten, also Briefumschlägen, stehen bei vielen Laserdruckern spezielle Einschübe zur Verfügung, die sich auf die gewünschte Größe anpassen lassen.

Zusammen mit passender Software können Briefumschläge so zeitsparend direkt bedruckt werden. Vorsicht geboten ist bei Laserdruckern, die nicht an Papier nach europäischer bzw. deutscher Norm ausgerichtet sind. Importgeräte aus Fernost, aber auch den USA, arbeiten stellenweise mit völlig anderen Normungen, so dass bei diesen Geräten ein einwandfreier Betrieb nicht gewährleistet werden kann. Wir raten daher im Rahmen unseres Laserdrucker Test ganz eindeutig dazu, nur Geräte, die für den europäischen Markt zugelassen sind, zu verwenden. Diese Geräte erkennt man an einem Prüfsiegel, dem sogenannten CE-Zeichen.



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Stromverbrauch

 

Stromverbrauch DruckerDie harte Wahrheit gleich vorweg: Für Energiesparfüchse ist ein Laserdrucker, ganz gleich ob Farbe oder S/W, denkbar ungeeignet. Insbesondere die Druckphase, bei der das Druckpulver mittels Hitze auf dem Papier fixiert wird, ist extrem energieintensiv. Um die benötigten hohen Temperaturen in den Heizstäben der Drucker zu erreichen, muss eine entsprechend hohe Menge Strom aus den Leitungen gezogen werden. Schalten Sie Ihren Laserdrucker ein, kann die Leistungsaufnahme des Gerätes abhängig vom Modell auf mehr als 1000 Watt steigen.

Während des Druckvorgangs sind immerhin noch Werte um 500 Watt normal. Nach dem Druckvorgang müssen die Bauteile im Inneren des Druckers wieder abgekühlt werden. Hierzu werden ein oder mehrere Lüfter nötig, deren Betrieb ebenfalls Strom verbraucht. Um diesen Stromverbrauch zu verdeutlichen, nehmen wir im Rahmen unseres Laserdrucker Tests mal zwei Testgeräte an.

Gerät A ist ein aktueller, sehr sparsamer Tintenstrahldrucker, Gerät B ein ebenso sparsamer Laserdrucker. Gerät A hat eine Leistungsaufnahme beim Drucken von 12 Watt. Dies entspricht bei 1000 angenommenen Druckstunden einem Verbrauch von 12 kwh. Gerät B hat eine Leistungsaufnahme beim Drucken von 250 Watt. Dies entspricht bei 1000 angenommenen Druckstunden einem Verbrauch von 250 kwh. In Euro umgerechnet bedeutet dies (bei einem Strompreis von 30 Cent/kwh): Gerät A kostet bei 1000 Druckstunden 3,60 €. Gerät B kostet bei 1000 Druckstunden 75 €.

Nein, wir haben bei Gerät B kein Komma vergessen. 75 Euro Stromkosten sind durchaus realistisch. Trotzdem haben wir im Rahmen unseres Laserdrucker Tests entschieden, auch im Bereich Stromverbrauch dem Laserdrucker unsere Empfehlung auszusprechen. Bedenkt man die mehr als hohen Folgekosten, die bei einem vergleichbaren Einsatz eines Tintenstrahldruckers entstehen, rentiert sich ein Laserdrucker selbst bei hohen Stromkosten.


 

Bekannte & gute Hersteller für Laserdrucker im Test

Bei den Recherchen zu unserem Laserdrucker Test ist uns aufgefallen, dass der Markt für die Geräte von einigen wenigen Anbietern dominiert wird. Zwar werden sporadisch auch Drucker kleiner und unbekannter Marken angeboten, allerdings beherrschen die Platzhirsche der großen Hersteller ganz klar das Terrain.

In Deutschland sind es vor allem die Hersteller Samsung, Brother und Epson, die den Markt der Laserdrucker untereinander aufteilen und von denen man Laserdrucker kaufen kann. Auch Hewlett Packard und Canon bieten qualitativ hochwertige Laserdrucker an, wobei diese beiden Anbieter eher im Bereich Tintenstrahldrucker bekannt sind. Wir haben uns während des Laserdrucker Test natürlich gefragt, ob es denn immer ein Markengerät sein muss oder ob nicht auch ein günstiges Gerät einer unbekannten Firma ausreicht.

Unser Fazit nach einigen Diskussionen: Eine ganz klare Tendenz zu den Markenherstellern. Dabei sind es weniger die Qualitätsunterschiede der Geräte (die sich alle recht ähnlich sind), sondern vielmehr der Support und die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien, die für bekannte Marken sprechen. Denn was nutzt ein günstiger Drucker, wenn in der Folge Toner kaum oder nur über teuren Import zu bekommen sind? Und was ist, wenn der Laserdrucker mal streikt und telefonische Hilfe benötigt wird? Wer einen Laserdrucker günstig kaufen will, der spart garantiert am falschen Ende, wenn er auf No-Name Geräte setzt. Damit Sie wissen, was die bekanntesten Hersteller leisten und können, haben wir Ihnen in unserem Laserdrucker Test eine kleine Übersicht der „Großen 5“ auf dem Laserdruckermarkt zusammengestellt.


 

Samsung Laserdrucker

Bereits 1938 wurde das Unternehmen Samsung in Korea gegründet, damals noch als Vertrieb für getrockneten Fisch und Gemüse. Im Laufe der Jahrzehnte wandelte sich das Produktportfolio komplett und heute ist Samsung ein weltweit operierendes High-Tech Unternehmen. Im Bereich Drucker setzt Samsung auf größte Bandbreite. Neben Tintenstrahldruckern finden sich natürlich auch Laserdrucker unterschiedlichster Bauart im Angebot des Unternehmens. Vom einfachen Desktop-Laserdrucker bis hin zu netzwerkbasierten Großdruckern für Unternehmen bietet Samsung für jeden Anwender das genau richtige Gerät. Neben größtmöglicher Verfügbarkeit von Druckern und Zubehör schätzen Samsung-Kunden auch und vor allem den schnellen Service bei auftretenden Problemen.


Brother Laserdrucker Test

Qualität aus Deutschland verspricht das Unternehmen Brother. Gegründet wurde die Firma 1962 in Hamburg, seit 1974 ist das Unternehmen in Bad Vilbel ansässig. Neben Laserdruckern bietet Brother auch eine große Bandbreite an Scannern, Faxgeräten und Beschriftungsgeräten an. Im Bereich Laserdrucker überzeugen die Geräte aus dem Hause Brother durch schnellen Druck, intelligenten Funktionen zur Dokumentenverarbeitung und natürlich der 3 Jahre Vor-Ort Herstellergarantie. Interessant für Anwender aus dem Profibereich, die sehr viel drucken müssen, ist der sogenannte PRINT AirBag. Diese Serviceleistung deckt für bis zu 350.000 Seiten alle entstehenden Kosten im Bereich Verschleißteile und dazugehörige Arbeitskosten im Wert bis zu 425 Euro ab. So lassen sich ungeplante Sonderausgaben bereits im Vorfeld abdecken. Dieses Extra bietet in unserem Laserdrucker Test nur die Firma Brother an, weswegen wir hier einen Extrapunkt im Bereich Service vergeben!


Canon Laserdrucker Test

Das Unternehmen Canon wurde 1937 in Japan gegründet. Ursrpünglich widmete sich die Firma dem preisgünstigen Nachbau damals führender Kleinbildkameras der Hersteller Leica und Contax. Den Kinderschuhen ist Canon jedoch längst entwachsen, heute ist das Unternehmen Weltmarktführer im Bereich Fotokameras und ebenfalls äußerst erfolgreich in der Entwicklung und Vermarktung von Druckern und Zubehör. Laserdrucker werden bei Canon bereits seit 1979 entwickelt und gefertigt. Aktuell bietet Canon günstige Laserdrucker für den Heim- und Officebereich an. Diese Geräte überzeugen durch ihren robusten, langlebigen Grundaufbau und ihre Zuverlässigkeit im Alltagsbetrieb.


HP Laserdrucker Test

Natürlich darf die Firma HP in unserem Laserdrucker Test nicht fehlen. Vor 33 Jahren brachte das kalifornische Unternehmen Hewlett Packard mit dem LaserJet den ersten Laserdrucker für den Schreibtisch auf den Markt. Alltagstauglich war der Drucker vor allem wegen seinem Preis nicht – 3500 Dollar betrug der damalige Verkaufspreis, was sicherlich den ein oder anderen Kunden abgeschreckt haben mag. In den Folgejahren sanken die Preise für Laserdrucker jedoch stetig und verbreiteten die Geräte in Haushalten und Büros. Seit 1984 hat HP mittlerweile mehr als 200 Millionen Laserdrucker verkauft – die Hälfte davon alleine in dem Zeitraum von 2006 bis heute.

Technisch ist das Unternehmen immer auf der Höhe der Zeit. Ob Farblaserdrucker, Netzwerkanbindung oder Multifunktionsdrucker für optimierten Workflow – die Drucker aus dem Hause Hewlett Packard haben nicht umsonst überall auf der Welt ihre treuen Fans. Zukünftig wird sich HP verstärkt dem kabellosen Druck per Smartphone, cloudbasierten Drucknetzwerken und nicht zuletzt der immer höheren Wichtigkeit von IT Sicherheit widmen. Wir dürfen gespannt sein, was uns hier zukünftig noch alles erwartet.


Laserdrucker Test

Das Unternehmen Epson entstand 1985 durch die Fusion zweier Firmen, der Suwa Seikosha (heute Seiko Instruments) und der Shinshu Seiki (später Epson Corporation). Bekannt ist Epson vor allem durch speziell auf den Fotodruck ausgelegte Drucker. Für unseren Laserdrucker Test sind natürlich nur Laserdrucker relevant – und hier hängt Epson ein wenig hinter seinen Wettbewerbern zurück. Nicht was die Qualität der Geräte anbelangt, diese ist bei Epson mindestens als gleichwertig zu den anderen Herstellern anzusehen, sondern vielmehr in der Bandbreite.

Während Samsung, Brother und Co. Laserdrucker sowohl für den Heimanwender als auf für Businessumgebungen anbietet, beschränkt sich Epson mit seiner Workforce-Serie vor allem auf den Bereich der Profianwender. Die Einstiegspreise sind relativ hoch, dafür bieten die Geräte aus dem Hause Epson auch einiges. Duplexdruck, PCL6- und PS3 Emulationen und enorm hohe Druckgeschwindigkeiten machen die Laserdrucker von Epson in unserem Laserdrucker Test zu echten Arbeitspferden. Ebenfalls ausgezeichnet ist der Service. Die Händlersuche und Rückrufgesuche können bequem über die Homepage des Unternehmens vorgenommen werden. Für diesen Service vergeben wir in unserem Laserdrucker Test einen Extra-Punkt!


Laserdrucker vs Tintenstrahldrucker

Nach so viel Theorie lassen wir jetzt in unserem Laserdrucker Test die Praxis folgen. Wir wollen nicht nur wissen, wo man Laserdrucker kaufen kann und was günstige Laserdrucker ausmachen. Sondern wir wollen auch wissen, was genau günstige Laserdrucker ausmacht. Was ist hierfür besser geeignet als ein Vergleich? Tintenstrahldrucker hat wohl so ziemlich jeder von uns bereits schon einmal besessen oder zumindest genutzt. Daher haben wir uns für unseren Laserdrucker Test entschieden, die beiden Techniken Tinte und Laser gegeneinander antreten zu lassen. Hierfür haben wir verschiedene Disziplinen aufgestellt, in denen wir die Geräte haben arbeiten lassen. Freuen Sie sich auf spannende und überraschende Ergebnisse. Viel Spaß!

laserdrucker test diagramm

 

Bedienbarkeit

Laserdrucker BedienbarkeitTintenstrahldrucker sind seit ihrer Entstehung unverändert kinderleicht zu bedienen. Farbige Flüssigkeit wird durch winzige Düsen auf Papier gepresst, trocknet dort und fertig ist das Bild. Der Austausch leerer Tintenkartuschen geht bei modernen Geräten leicht von der Hand und dank optimierter Herstellersoftware ist auch ein Kalibrieren der Farbpatronen nach dem Tausch vollkommen einfach.

Und bei Laserdrucker? Auch hier können wir in unserem Laserdrucker Test keine großen Einschränkungen feststellen. Nachdem der Toner in seine Halterung gesetzt ist, kümmert sich der Laserdrucker um den Rest. Sowohl bei Tinten- als auch Laserdruckern ist nach Neuaufstellung eine Verwendung innerhalb weniger Minuten auch für Laien problemlos möglich. In dieser Disziplin gibt es keinen klaren Sieger, daher vergeben wir hier in unserem Laserdrucker Test: 1 Punkt für den Tintenstrahldrucker 1 Punkt für den Laserdrucker.

 

Fotodruck

FotodruckKönnen günstige Laserdrucker mit Tintenstrahldruckern mithalten, wenn es darum geht, Urlaubsfotos auf Papier zu bringen? Sollte man Laserdrucker kaufen, wenn man hauptsächlich auf Fotopapier drucken möchte? Hier ist die oben bereits ausführlich beschriebene Technik der Laserdrucker das größte Hindernis. Selbst teure Farblaserdrucker schaffen es nicht, ohne Rasterung Bilder zu drucken.

Im Alltag mag dies vielleicht nicht auffallen, spätestens bei großformatigen Bilderdrucken fällt aber auf, dass Tintenstrahlgeräte immer noch besser darin sind, Farben gleichmäßig zu Papier zu bringen. Tinte lässt sich einfach besser zu verschiedenen Farbnuancen mischen als die einzelnen Punkte eines Laserdruckers. In dieser Disziplin kann der Laserdrucker nicht punkten, daher geht der Tintenstrahldrucker als eindeutiger Sieger aus dieser Disziplin hervor. 1 Punkt für den Tintenstrahldrucker.

 

Textdruck

Textdrucker laserdruckerDie allermeisten Drucker, vor allem auch günstige Laserdrucker, werden zum Ausdruck von Textseiten verwendet. Natürlich haben wir auch im Rahmen unseres Laserdrucker Test diese wichtigste aller Funktionen unter die Lupe genommen. Ganz klar liegt hier der Laserdrucker vorne. Nicht nur, dass die Ausdrucke wesentlich schneller erledigt werden – Buchstaben werden auch (im Vergleich zu herkömmlichen Tintenstrahlgeräten) wesentlich sauberer und mit höherer Kantenschärfe gedruckt.

Weiterhin fällt auf, dass das Schwarz der Buchstaben satter erscheint. Sofern Sie also überlegen, einen Laserdrucker kaufen zu wollen, weil Sie hauptsächliche Textdokumente drucken wollen, machen Sie definitiv nichts verkehrt.  In Büros werden auch im digitalen Zeitalter noch Unmengen an Papier bedruckt. Hier muss ein Drucker her, der möglichst viele Seiten in möglichst kurzer Zeit bedrucken kann.

Aktuelle Tintenstrahldrucker mögen vielleicht schneller drucken als noch vor einigen Jahren, trotzdem braucht man hier sehr viel Geduld. Mehr als 20 Seiten pro Minute schaffen die wenigsten Tintenstrahlgeräte. Zwar gibt es seit kurzem Drucker für den Profibereich, die mehr als 100 Seiten pro Minute schaffen sollen, allerdings sind diese Geräte immens teuer und für den normalen Anwender nicht konzipiert. Anders der Laserdrucker. 50 bis 60 Seiten pro Minute schaffen die meisten Laserdrucker spielend, Hochleistungsdrucker ermöglichen bis zu 80 Seiten. In der Disziplin Geschwindigkeit hängen selbst günstige Laserdrucker ihre Kollegen aus der Tintenabteilung locker ab. Daher geht hier der Punkt an den Laserdrucker. 1 Punkt für den Laserdrucker.

 

Papiervorrat

DruckerpapierEin durchschnittlicher Tintenstrahldrucker ist für den Einsatz in kleinen Unternehmen oder bei Privatleuten konzipiert. Daher verfügen die Geräte zumeist nur über einen Papiereinzug von 50 bis 100 Blatt. Für Ausdrucke gibt es in der Regel keine Ablage und falls doch eine solche vorhanden ist, besteht sie aus billigstem Plastik (und geht schon beim Anschauen kaputt).

Im Heimbereich mag ein derartig kleiner Papiereinzug noch funktionieren, in Büros und Unternehmen, wo häufig und viel gedruckt wird, kann es den Arbeitsfluss schon immens stören, wenn während des Druckvorgangs das Papier ausgeht. Laserdrucker verfügen in der Regel über größer dimensionierte Papiereinzüge, die bis zu 500 Blatt (bei Profigeräten noch mehr) fassen können. Hierdurch ist sichergestellt, dass immer genügend Papier bevorratet ist und es nicht bzw. wesentlich seltener zu Druckunterbrechungen kommt. Für dieses große Fassungsvermögen, was selbst günstige Laserdrucker aufweisen, vergeben wir in unserem Laserdrucker Test gerne einen Punkt 1 Punkt für den Laserdrucker.

 

Druckkosten

Drucker kostenEin nicht zu vernachlässigender Punkt sind die Druckkosten im laufenden Betrieb. Wer häufig und viel drucken muss, für den sind vor allem die Druckkosten pro Seite interessant. Zieht man hier alle Faktoren wie Verbrauchsmaterial etc. in Betracht, ergeben sich folgende Kosten pro Seite: Günstige Tintenstrahldrucker: 50 Cent bis 96 Cent pro gedruckter Seite Günstige Laserdrucker: 15 Cent bis 23 Cent pro gedruckter Seite Diese Kosten haben uns selber überrascht.

Dass ein Laserdrucker günstig im Verbrauch ist, haben wir ja geahnt, aber dass die Unterschiede so eklatant sind, hätten wir nicht vermutet. Daher vergeben wir in der Disziplin Druckkosten einen voll verdienten Punkt an den Laserdrucker. 1 Punkt für den Laserdrucker.

 

Reichweite

laserdrucker testWenn Sie sich einen Laserdrucker kaufen oder ein vergleichbares Tintenstrahlgerät anschaffen, ist die Erstausrüstung mit Toner bzw. Patronen zumeist im Kaufpreis enthalten. Hier ist dann zu beachten, wie lange man mit den Geräten drucken kann, bis Ersatz für die Verbrauchsmaterialien fällig wird. In unserem Laserdrucker Test haben wir daher geschaut, wie oft man einen Ausdruck erledigen kann, bis Toner oder Patronen leer sind. Ein Tintenstrahldrucker hält in der Regel rund 300 Seiten, bis die Patronen ersetzt werden müssen. Günstige Laserdrucker schaffen bis zu 2000 Seiten, bis der Toner leer ist.

Fairerweise muss man hier erwähnen, dass Tintenpatronen weniger kosten als Lasertoner (die mit bis zu mehreren hundert Euro pro Satz ordentlich ins Geld gehen können). Allerdings entsteht durch den Betrieb eines Tintenstrahldruckers wesentlich mehr Müll – leere Patronen können nur bedingt recycelt werden, wohingegen leere Toner in den allermeisten Fällen erneut befüllt werden können. Dies ist allerdings Sache für Profis, so dass der Endanwender hier keinen finanziellen Nutzen draus zieht. Wir vergeben in dieser Disziplin an beide Kandidaten einen Punkt, da wir uns trotz längerer Diskussionen nicht auf einen Sieger einigen konnten. 1 Punkt für den Tintenstrahldrucker 1 Punkt für den Laserdrucker.

 

Platzbedarf

Laserdrucker Test 2017Nicht jeder Anwender hat das Glück, auf oder rund um seinen Schreibtisch unbegrenzt Platz für Drucker aufwenden zu können. Umso wichtiger sind da die Außenmaße von Laser- oder Tintenstrahldrucker. Wer wenig Platz hat und unbedingt einen Laserdrucker kaufen möchte, der sollte sich nach günstigen Laserdruckern, die nur schwarz/weiß drucken, in unserem Laserdrucker Test umsehen.

Diese Laserdrucker gibt es in relativ kompakter Form. Anders die Multifunktionsgeräte oder Farblaserdrucker. Hier muss mit mindestens dem doppelten Platzbedarf wie für ähnliche Tintenstrahlgeräte gerechnet werden. Der Grund liegt in der Technik. Laserdrucker benötigen durch Lüfter, Toner und Papierablage einfach mehr Platz als ihre Kollegen, die mit Tinte arbeiten. In dieser Disziplin liegt der Tintendrucker vorne. 1 Punkt für den Tintenstrahldrucker.

 

Laserdrucker Test: Ergebnis

In kürzester Zeit viele Textseiten bei günstigen Unterhaltskosten drucken – das schafft nur der Laserdrucker. Mit 6 zu 3 Punkten liegen Laserdrucker in unserem Laserdrucker Test vorne. Nur in der Disziplin Fotodruck haben die Tintenstrahldrucker eindeutig die Nase vorne. In den Disziplinen Bedienbarkeit und Reichweite konnten wir keinen eindeutigen Sieger feststellen, hier haben beide Systeme ihre Vor- und Nachteile. Wir würden Ihnen trotzdem empfehlen, einen Laserdrucker kaufen zu gehen. Warum? Einen Laserdrucker kaufen ist definitiv ein sinnvoller Invest in die Zukunft, denn im direkten Vergleich mit Tintenstrahlgeräten sind Laserdrucker sowohl langlebiger als auch sparsamer.


Laserdrucker Test – Fazit

Was wäre ein Laserdrucker Test ohne abschließendes Fazit? Technisch gesehen sind Laserdrucker, ganz gleich ob teure oder günstige Laserdrucker, eine Investition, die sich vor allem für Vieldrucker lohnt. Denn die Stärken der Geräte werden erst dann voll ausgespielt, wenn hohe Druckvolumen an Textdokumenten gedruckt werden müssen. Somit sind Laserdrucker prädestiniert für den Einsatz in Unternehmen, und weniger für den Privatanwender. Oder? Einen Laserdrucker kaufen macht auch für Privatanwender Sinn, nämlich immer dann, wenn das Gerät nicht häufig, sondern eher selten genutzt werden soll.

Tintenstrahldrucker trocknen nach gewisser Zeit der Nichtnutzung ein – Laserdrucker bzw. deren Toner bleiben auch bei langer Stillstandszeit immer einsatzfähig. Gerade im Privatbereich ist es aber wichtig, sich ausgiebig über günstige Laserdrucker zu informieren. Schnell können nämlich die Druckfolgekosten in die Höhe steigen und das vermeintliche Schnäppchen zu einer extrem teuren Angelegenheit machen. Im Rahmen des Laserdrucker Test ist uns nur ein Anwendungszweck aufgefallen, in dem Laserdrucker, sowohl günstige Laserdrucker als auch teure Geräte, keine Chance gegen Tintenstrahldrucker hatten. Wenn Sie also häufig Fotos und Bilder drucken wollen und hier Wert auf feinste Farbnuancen legen, sind Sie mit entsprechenden Tintenstrahldruckern besser beraten.


Checkliste für Sie aus unserem Laserdrucker Test

 

  • Mit welcher Geschwindigkeit arbeitet der Laserdrucker?
  • Soll nur in schwarz-weiß oder auch in Farbe gedruckt werden?
  • Sind neben dem Drucken auch Kopier- und Scanfunktionen gewünscht?
  • Wird der Laserdrucker auch für Fotoausdrucke verwendet?
  • Wie groß ist das Budget für eine Neuanschaffung?
  • Soll der Laserdrucker über eine Duplexfunktion verfügen?
  • Ist die Fähigkeit zum kabellosen Druck per Wlan gegeben?
  • Kann die Material- und Verarbeitungsqualität überzeugen?
  • Ist ein klar leserliches Display vorhanden?
  • Wie komplex ist die Installation ?
  • Benötige ich auch andere Formate als Standard A4 ?
  • Wie viele Druckleistung benötigt der Laserdrucker monatl. ?
  • Ist ein ein randloses drucken möglich?

 

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, ein Gerät in unserem Laserdrucker Test kaufen zu wollen, entscheiden Sie sich auf jeden Fall für einen bekannten Hersteller. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie für das Gerät auch nach Jahren noch Ersatz-Toner und Service erhalten.

Wenn Ihnen der Laserdrucker Test gefallen hat, können sie uns gerne weiter unten ein „Like“ da lassen.

 


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