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HP Officejet Pro 8600 Plus E-All-in-One Multifunktionsdrucker

HP Officejet Pro 8600 Plus e-All-in-One – Review

 

Officejet Pro 8600 Multifunktionsdrucker

Der Nachfolger des bekannten HP 8500 überzeugt nicht nur durch extrem hohe Qualität der Ausdrucke mit höchster Geschwindigkeit, sondern auch in der Langzeitanwendung mit überaus moderaten Druckkosten. Das knapp 700 Euro teure Multifunktionsgerät hat sich in diversen Tests zuverlässig an die Spitze der jeweiligen Bestenlisten gesetzt. Die umfangreiche Ausstattung rundet den Anspruch auf den Platz an der Spitze noch ab. Doch was macht den HP OfficeJet Pro 8600 eigentlich so gut? Dieser Frage sind wir in unserem kleinen Ratgeber mal nachgegangen.

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Das Unternehmen HP

Bis zum 1. November 2015 war die HP Inc. Noch bekannt unter dem ursprünglichen Namen Hewlett Packard. Bereits seit den 1970er Jahren entwickelt und vertreibt das im kalifornischen Palo Alto ansässige Unternehmen rechnergestützte Technik, unter anderem eigene Computersysteme, programmierbare Taschenrechner und Messtechnik. Bei den Endverbrauchern ist HP jedoch für andere Geräte bekannt – Drucker. Neben Tintenstrahl- und Laserdruckern bietet HP seit Herbst 2014 auch 3D-Drucker, bei denen diverse flüssige Materialien zu einem Endprodukt kombiniert werden, an.

Den ersten Tintenstrahldrucker für Privatkunden, sozusagen der Urahn des HP OfficeJet 8600, brachte HP 1984 auf den Markt. Das unter dem Namen HP ThinkJet eingeführte Gerät basierte auf thermischer Tintenstrahltechnik und löste das bis dato weit verbreitete Punktmatrixsystem ab. Nur 3 Jahre später, 1987, wurde der erste Farbdrucker und weitere 3 Jahre später der erste Arbeitsplatz- und Massendrucker angeboten.

Heute gehört HP mit 50.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von fast 60 Mrd. Dollar zu den führenden Druckerherstellern weltweit.


Der HP OfficeJet Pro 8600 – Kurzübersicht

 Pro 8600 BusinessMit einer Druckauflösung von 4.800 x 4.800 dpi liefert der Drucker optimale Ergebnisse, sowohl im reinen Textdruck als auch im anspruchsvollen Bilderdruck. Damit das Gerät universell bedienbar ist, spendiert HP ihm neben der mittlerweile obligatorischen USB-Schnittstelle auch einen kompletten Netzwerkanschluss. Dadurch lässt sich der Drucker im Netzbetrieb von mehreren Nutzern ansteuern – völlig ohne Kabel und auch per Handy oder Tablet. Das macht den Drucker natürlich prädestiniert für den Einsatz in kleinen und kleinsten Unternehmen.

Die Bedienung des Druckers geht schnell und einfach von der Hand. Sie brauchen für die Verwendung nicht mal einen angeschlossenen Rechner – das eingebaute 4,3“ Touchscreen-Display ermöglicht eine komfortable und einfach zugängliche Bedienung direkt am Drucker.

Neben den technischen Eigenschaften interessiert vor allem preisbewusste Anwender, was ein Gerät eigentlich im laufenden Betrieb kostet. Auch hier kann der HP OfficeJet Pro 8600 voll überzeugen. Mit gerade mal 1,6 Cent für eine gedruckte Textseite und 92 Cent für ein farbig gedrucktes Foto ist der Drucker sagenhaft günstig im Verbrauch. Und auch bei der Druckgeschwindigkeit kann der HP Drucker punkten. 2,5 Minuten braucht er zum Druck eines Fotos in DINA4, für eine Seite Text weniger als 30 Sekunden. Hier können selbst einige Laserdrucker nicht mehr mithalten.

Eigentlich wären wir nun schon am Ende der Kurzübersicht. Eigentlich. Denn der HP OfficeJet Pro 8600 ist nicht einfach nur ein Drucker, sondern ein Multifunktionsgerät. Das bedeutet, dass er mehr kann als nur drucken – nämlich zusätzlich noch Scannen, Kopieren und Faxen. Durch diese nützlichen Features wird der HP OfficeJet Pro 8600 zu einem echten Allrounder – und ersetzt auf einer Fläche von gerade mal 494 x 645 x 300 mm sowohl einen separaten Kopierer als auch einen Scanner als auch ein Fax. Ideal, wenn nur begrenzt Aufstellfläche zur Verfügung steht.


Zusammenfassung der einzelnen Funktionen

Die Funktionen im Detail – Punkt 1: Drucken

Der Drucker verspricht hochwertige Farbdrucke zu einem günstigen Preis. Dieses Versprechen hält das Gerät auch Problemlos ein. Neben der Möglichkeit, Bilder randlos zu drucken überzeugt vor allem das sehr klare Druckbild. Dieses ist das Resultat des für HP typischen thermischen Tintenstrahldrucks – und wird von nur wenigen anderen Herstellern in vergleichbarer Qualität erzielt. Die optimale Auflösung für S/W Drucke liegt gemäß Herstellerangaben bei 1200 x 600 dpi, bei Farbdrucken kann diese Auflösung auf bis zu 4800 x 1200 dpi erhöht werden.

Ebenfalls überzeugend ist die Duplexfunktion. Hierbei kann eine Seite Papier von beiden Seiten bedruckt werden, was nicht nur Papier spart, sondern insbesondere bei dem Druck von Flyern oder Werbebroschüren wichtig ist. Während andere Drucker bei Duplexdrucken häufig mit Geschwindigkeitsproblemen zu kämpfen haben, erledigt der HP OfficeJet Pro 8600 auch diese Aufgabe ohne merkliche Geschwindigkeitseinbußen und in hoher Qualität. Für den professionellen Einsatz wichtig ist die Option, Druckaufträge dokumentenecht auszugeben. Hier wird die Tinte so auf das Papier gebracht, dass es bei einem späteren Bearbeiten mit Textmarkern oder dem Kontakt mit Flüssigkeiten nicht verschmiert.

Das Thema Druckkosten haben wir oben bereits angeschnitten, jedoch möchten wir es hier erneut aufführen. Denn mit durchschnittlich 1,6 Cent für einen S/W Ausdruck und 92 Cent für eine farbige Seite ist der HP Drucker ungeschlagen der König der sparsamen Geräte. Toll ist auch der Verzicht auf die branchentypische Gängelung bei leeren Patronen. Diese müssen bei anderen Herstellern zwangsläufig ausgetauscht werden, um die Funktionalität der Geräte aufrechtzuerhalten. Nicht so bei dem HP Drucker. Dieser lässt den Anwender auch dann weiter drucken, wenn eine der vier einzelnen Patronen leer ist. Selbst eine restlos entleerte Schwarzpatrone bedeutet kein Ende des Druckens: Der HP OfficeJet Pro 8600 mixt in diesem Fall einfach ein Pseudo-Schwarz aus den verbliebenen Patronen zusammen.


Punkt 2: Scan-Funktion des HP OfficeJet Pro 8600

Das Digitalisieren von Dokumenten kann bei dem HP Drucker wahlweise über den automatischen Dokumenteneinzug auf der Oberseite des Gerätes oder über das klassische Vorlagenglas durchgeführt werden. Während der Dokumenteneinzug eher für den Serienscan mehrerer Einzelblätter ausgelegt ist, werden über das Vorlagenglas gescannte Dokumente automatisch ausgerichtet und unschöne Ränder bei S/W Scans entfernt. Werden Dokumente im TIF Format gespeichert, sind Auflösungen bis zu 4800 x 4800 dpi möglich. Weitere unterstützte Dateiformate sind BMP, PNG, JPG oder TXT.

Die mitgelieferte und sauber arbeitende OCR Software können direkt durchsuchbare PDFs von eingescannten Texten erstellt werden. Sehr gut gefällt uns auch die Möglichkeit, eingescannte Dokumente per Befehl über den Touchscreen des Druckers als E-Mail zu versenden – ohne weiteren Einsatz von PC oder Tablet. Sollen eingescannte Dokumente nicht direkt versendet, sondern für eine spätere Verwendung archiviert werden, ist dies dank der mitgelieferten Scan2Folder Funktion ohne Einschränkungen möglich. Auch bei Einsatz des Druckers als Netzwerkgerät – denn Dokumente können auch über einen entsprechenden Router samt angeschlossener Festplatte im privaten Netzwerk abgelegt und so ganz simpel geteilt werden.


Punkt 3: Kopieren mit dem Office Jet

Die gleiche Zuverlässigkeit, die der HP OfficeJet 8600 bei der Scanfunktion zeigt, bietet das Gerät auch beim Kopieren. Umfangreiche Kopieraufträge werden über den ADF auf der Oberseite des Gerätes erledigt, Farbkopien gelingen am besten über das Vorlageglas. In beiden Fällen überzeugt der Drucker durch eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und optimale Qualität der Ausdrucke. Selbst das manchmal schwierige Kopieren von Büchern ist mit dem Drucker von HP kein Problem.


Punkt 4: Fax-Funktion des HP OfficeJet Pro 8600

Die wohl am seltensten verwendete Funktion des Multifunktionsdruckers ist das Faxen. Auch hier muss keinerlei Kompromiss gegenüber konventionellen Faxgeräten eingegangen werden. Der HP OfficeJet 8600 bringt alle technischem Merkmale, die ein modernes Faxgerät haben sollte, mit sich. Neben der obligatorischen Protokollierung können auch Faxe in Farbe versendet werden. Ein Kurzwahlspeicher, die komfortable Wahlwiederholungsfunktion oder ein Zwischenspeicher für 100 Faxe runden das Leistungsangebot des HP Druckers ab. Sehr gut gefällt uns die Möglichkeit, empfangene Faxe auf einen angeschlossenen Rechner abrufen zu können. So muss nicht mehr jedes ungewolltes Werbefax ausgedruckt werden, sondern es kann im Vorfeld eine Auswahl stattfinden. Das schont nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern vermeidet auch eine ganze Menge Papiermüll!

 


Leistungsmerkmale

TestsiegerBei rund 700 Euro Anschaffungskosten erwartet man völlig zu Recht ein Gerät mit Vollausstattung. Und auch hier zeigt der HP Drucker keine Schwächen. Schon bei der Erstinstallation zeigt sich die Qualität. Diese erfolgt intuitiv und einfach, ohne mühseliges Installieren von Zusatzsoftware. Plug n Play ist bei dem Drucker die Devise – und es funktioniert hervorragen. Innerhalb weniger Minuten ist das Gerät einsatzbereit.

Für den Druck kann das Papierfach mit bis zu 250 Blatt Papier gefüllt werden. Der Hersteller empfiehlt für den Drucker eine Grammatur von 60 bis 100 g/m2. Hier sollte aber jeder Anwender herausfinden, welche Papierstärke für den jeweiligen Anwendungszweck am geeignetsten ist.

 

Für Fotodrucke sind in der Regel stärkere Papiersorten nötig. Hier verarbeitet der HP Drucker Papier bis 300 g/m2 problemlos. An Formaten werden die im Alltag und Beruf am häufigsten verwendeten Formate DIN A4, DIN A5 und DIN A6 verarbeitet. Darüber hinaus ist auch das Bedrucken von Briefumschlägen möglich.

Leider hat HP nicht daran gedacht, dem HP OfficeJet Pro 8600 einen Einzelblatteinzug zu spendieren. Wenn also unterschiedliche Formate verarbeitet werden sollen, muss vorher immer das Papierfach geleert und auf die passende Größe ausgerichtet werden. Das nervt – und sollte bei zukünftigen Versionen dringend behoben werden.

Für den eigentlichen Druck setzt HP auf die Verwendung von Einzelpatronen. Insgesamt vier Stück arbeiten in dem Gerät – eine Schwarzpatrone sowie jeweils eine für den CMY-Farbraum. Bei Bedarf können somit nur die wirklich entleerten Patronen ausgetauscht werden. Das spart Geld, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass zumindest mit Einschränkungen noch bei einer leeren Patrone weitergedruckt werden kann. Die Qualität der Ausdrucke überzeugt in jeglicher Hinsicht. Textseiten werden mit scharfen Konturen der einzelnen Buchstaben ausgegeben, Grafiken und Fotos in hoher Qualität.

Die Ansteuerung des Druckers kann über diverse Schnittstellen erfolgen. Neben einem USB 2.0 Anschluss verfügt der HP OfficeJet Pro 8600 noch über einen Ethernet-Anschluss, zwei RJ-11 Modemports, einen WiFi 802,11b/g/n Anschluss sowie Speicherkartensteckplätze für SD-Karten. Diese Vielfältigkeit macht den Drucker geradezu prädestiniert für den Einsatz in Netzwerken, wo er auch seine Stärken voll ausspielen kann.

Um den Drucker möglichst wirtschaftlich zu betreiben, empfiehlt der Hersteller ein monatliches Druckvolumen von 300 – 1300 Seiten. Auch größte Druckaufträge bis 25.000 Seiten im Monat sind laut Hersteller kein Problem für das Gerät. Der Drucker ist also kein Gerät für „zwischendurch“, er will schon genutzt werden. Leider treibt der Drucker die Stromkosten in die Höhe. Die Leistungsaufnahme im Betrieb liegt bei 6,6 Watt, was für ein modernes Gerät eindeutig zu viel ist. Durch den mitgelieferten Energiesparmodus lässt sich der Energiehunger allerdings auf 2,2 Watt senken. Im Standby werden schließlich nur noch 0,2 Watt benötigt. Wer hier auf 0 gehen will, muss den Netzschalter umlegen.

Ein nettes und nützliches Feature für alle Anwender, die häufig große Druckaufträge zu erledigen haben, ist die optional erhältliche vergrößerte Papierzuführung. Hierdurch vergrößert sich das Papierfach von 250 auf 500 Blatt.

Für die Finanzbranche, Notare, Behörden und Anwälte ist die Dokumentenechtheit. Diese wurde für den HP OfficeJet Pro 8600 von der Papiertechnischen Stiftung in München bestätigt. Die Zertifizierung nach §29 der Dienstordnung für Notare sorgt dafür, dass der Drucker für die Herstellung von Urschriften und beglaubigten Abschriften notarieller Urkunden geeignet ist.


Fazit

700 Euro für einen Tintenstrahldrucker ist eine echte Hausnummer. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, erwartet ein professionelles, langlebiges, zuverlässiges und robustes Gerät. Und wer die 700 Euro in einen HP OfficeJet Pro 8600 investiert, wird in diesen Punkten auch keinesfalls enttäuscht.

Im Bereich Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen macht dem Alleskönner von HP so schnell kein anderer Drucker das Feld streitig. Selbst viele Laserdrucker können einpacken – denn ehemals den Laserdruckern vorbehaltene Vorteile wie Dokumentenechtheit oder extrem schneller Druck vereinnahmt der HP Drucker jetzt für sich.

HP Officejet Pro 8600Die hohe Qualität der Ausdrucke, egal ob in S/W oder Farbe unterstreicht den Anspruch auf den Platz an der Spitze noch. Es lassen sich weder Einschränkungen in Puncto Farbwiedergabe noch bei der Konturgenauigkeit feststellen. Profis werden jedoch bei ausgedruckten Fotos leichte Einschränkungen in der Qualität der Ausdrucke gegenüber spezialisierten Fotodruckern feststellen. Dem Laien hingegen werden diese minimalen Abweichungen von der Perfektion jedoch nicht ins Auge springen, weswegen wir hier auch keine Abstriche in unserem Gesamturteil machen.

Als einzige Mängelpunkte führen wir den fehlenden Einzelblatteinzug und den im Vergleich hohen Stromverbrauch auf. Hier könnte, sollte und müsste HP für zukünftige Generationen noch nachbessern. Allerdings ist dies Klagen auf hohem Niveau.

Für den Einsatz in kleinen und kleinsten Unternehmen sowie in Kanzleien oder Behörden können wir den HP OfficeJet Pro 8600 uneingeschränkt empfehlen. Insbesondere in Anwendungsfällen, wo ein Gerät mehrere Arbeitsplätze abdecken und auch online oder über mobile Geräte angesteuert werden soll, zeigen sich die Stärken des HP Druckers. Privatanwender, die monatlich nur wenig zu drucken haben, sind allerdings mit kleineren, günstigeren Geräten wesentlich besser beraten. Nicht, dass sich der HP OfficeJet 8600 nicht auch in Privathaushalten äußerst gut schlagen würde. Allerdings sollte ein Invest in ein Gerät von rund 700 Euro bei einem monatlichen Druckaufkommen von 10 oder 20 Seiten bestens überlegt sein – Sinn macht das nicht wirklich.

Alles in allem ist der HP OfficeJet 8600 ein durchaus gelungener Allrounder und bekommt von uns eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 4/5]


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Kommentare

Drucker-Check Team 18. Mai 2017 um 09:30

Hallo Melanie,

ganz genau, der Drucker kann auch direkt von der Speicherkarte drucken. Speicherkarten die gelesen werden von dem HP Officejet Pro 8600 sind folgende:
SD-Speicherkarte, MultiMediaCard, MiniSD, Memory Stick Duo, Memory Stick PRO Duo, SDHC-Speicherkarte, RS-MMC.

Viele Grüße


Melanie 18. Mai 2017 um 08:53

Im Text sind Einsteckplätze für Speicherkarten angeführt. Welche SD-Karten können gelesen werden und
bedeutet das, das ich von der Speicherkarte auch drucken kann, ohne den PC anzuschalten – also über das
Drucker-Display ?


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