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Ist ein Laserdrucker schädlich ?

In der Vergangenheit wurde Laserdruckern häufig eine hohe Kontaminierung der Atemluft mit Ozon, Tonerstaub und Benzol nachgesagt. Diese Stoffe werden bzw. wurden beim Druck freigesetzt. Während die Belastung mit Ozon und Benzol in aktuellen Untersuchungen des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung als „extrem gering“ eingestuft wurde (und es mittlerweile auch Geräte gibt, die ozonfrei arbeiten), produzieren Laserdrucker immer noch eine Menge Feinstaub – der sich aber mit passenden Filtern in den Griff bekommen lässt.

Feinstaubbelastung

Es wird jedoch empfohlen, Laserdrucker nur in gut belüfteten Räumen zu betreiben. In Räumen, wo gegessen und getrunken wird, haben Laserdrucker nichts zu suchen! Doch was soll denn eigentlich schädlich sein an einem Laserdrucker? Zunächst wäre da der bereits erwähnte Feinstaub. Diese Partikel mit nur wenigen Tausendstel Millimeter Durchmesser entstehen, wenn der Toner im Inneren des Druckers auf das Papier gepresst und erhitzt wird. Je kleiner diese Partikel, desto eher können sie sich in den Lungen, genauer gesagt in den Bronchien, festsetzen.

Auch wenn es bisher keine Beweise dafür gibt, dass diese Partikel Auswirkungen auf die Zellteilung haben und Krebs auslösen könnten, so sollte doch darauf geachtet werden, dass die Belastung der Raumluft mit Mikro-Partikeln so gering wie möglich gehalten wird – schaden kann es zumindest nicht. Ein weiterer Faktor, der die Gesundheit beeinträchtigen kann, ist die Emission von Ozon. Dieses Gas entsteht während der elektrischen Aufladung der Bildtrommel im Inneren des Druckers, wenn Luftsauerstoff aufgespalten und in Ozon umgewandelt wird.

Ozon in geringen Mengen hat keinerlei Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Erst ab einer Konzentration von 200µg/m3 Raumluft können Symptome wie Tränenreiz, Kopfschmerzen und verstärkter Hustenreiz auftreten. Bei modernen Druckern wird daher mit technischen Mitteln versucht, den Ausstoß von Ozon möglichst zu unterbinden. Trotzdem sollten Laserdrucker immer in gut belüfteten Räumen betrieben werden.

Die Lösung ist ein Feinstaubfilter für den Laserdrucker!

Feinstaubfilter können die allermeisten Partikel zurückhalten und sorgen so für wesentlich weniger Belastung der Raumluft. Gute Partikelfilter sollten Feinstäube mit lungengängiger Partikelgröße zurückhalten, elektrostatisch geladen sein und dabei eine gute Luftdurchlässigkeit aufweisen, um die Funktionsweise des Druckers nicht zu beeinträchtigen.

 

Clean Office Feinstaubfilter

 

Wichtig für die korrekte Funktionsweise des Filters ist die optimale Positionierung vor den Lüftereingängen des Druckers. Da die meisten Drucker über mehrere Eingänge verfügen, müssen Sie den Hauptlüftungseingang zunächst ausfindig machen. Besorgen Sie sich hierzu ein Stück Bindfaden. Starten Sie einen größeren Druckauftrag und halten Sie den Faden vor jede Lüftungsöffnung. An der Stelle, wo der Faden vom Gehäuse weggeblasen wird, sollten Sie den Feinstaubfilter anbringen. Einen passenden Feinstaubfilter für ihr Gerät finden sie möglicherweise bei unseren Zubehören.

Übrigens – einige Laserdrucker kommen völlig ohne Lüfter aus. In diesem Fall brauchen Sie natürlich auch keinen Feinstaubfilter – er wäre komplett nutzlos. Feinstaubfilter werden für relativ kleines Geld von mehreren Unternehmen angeboten. Vor dem Kauf ist darauf zu achten, dass der Filter auch zu Ihrem Drucker passt. Zu große oder zu kleine Filter arbeiten nicht zu hundert Prozent zuverlässig, daher ist die exakt richtige Größe für einen einwandfreien Betrieb und damit für eine gründliche Filterung der Abluft unumgänglich.

Ganz ausdrücklich abraten wollen wir von billigen Import-Filtern aus Fernost. Diese Filter sind weder auf ihre Funktion noch auf ihre Unbedenklichkeit hin getestet. Sie laufen mit der Verwendung dieser Filter Gefahr, sowohl Ihre Gesundheit als auch die einwandfreie Funktionsweise Ihres Druckers zu gefährden.


 

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