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Wer erfand den Laserdrucker & wann ?

Das technische Prinzip des Laserdruckers ist schon ziemlich alt. 1938 erfand ein Mann namens Chester Carlson ein Prinzip, dass mit mehreren geladenen Platten arbeitete. Das mit dem modernen Laserdrucken vergleichbare Prinzip wurde hingegen erst später, 1969, von einem Forscher bei der Firma Xerox erfunden. Der Forscher Gary Starkweather präsentierte 1971 den ersten funktionsfähigen Prototypen.

Laserdrucker Erfindung

 

Kommerziell erfolgreich wurden Laserdrucker ab Mitte der 1970er Jahre mit dem IBM 3800. Dieses Gerät war allerdings noch extrem groß und eher für die professionelle Verwendung in Druckereien gedacht. 1981 kam dann der erste Laserdrucker für den Hausgebrauch auf den Markt. Der Star 8010 von Xerox wurde für den Gebrauch in Büros konzipiert und kostete „nur“ 17.000 Dollar. Der richtige Durchbruch bei Laserdruckern gelang dann 1984 der Firma HP mit dem LaserJet – einem mit 3500 Dollar Anschaffungskosten halbwegs erschwinglichen Gerät.

Seit diesem Zeitpunkt ist der Siegeszug der Laserdrucker nicht mehr aufzuhalten. Ab den 1990er Jahren setzte ein regelrechter Preisverfall im Bereich Computertechnik ein. Immer mehr Privathaushalte verfügten über einen Personal Computer und spätestens mit dem Aufkommen des Internet Mitte der 1990er Jahre gehört ein Computer zu jedem Haushalt dazu – zumeist mit einem Drucker, denn manche Dokumente braucht man auch im digitalen Zeitalter noch ganz klassisch in gedruckter Form. Laserdrucker haben den großen Vorteil, extrem günstig zu drucken. Bei Kosten von nur wenigen Cent pro Seite rentieren sich die Geräte sowohl für Viel- als auch Wenigdrucker.

Sogenannte Multifunktionsdrucker, die nicht nur drucken, sondern auch noch kopieren, scannen und faxen können, verdrängen dabei immer mehr die Stand-Alone Geräte – und damit den Urahn des Laserdrucker, den Kopierer.


 

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